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Kurze Geschichte der Schule

 

Am 27. November 1927 ist in Lubartów die Staatliche Berufsbildende Schule entstanden. Die Schule unter der Leitung des Professors Robert Iwicki bot kostenlose Ausbildung in den folgenden Berufen an:

Maurer, Töpfer, Schneider, Schmied, Kaufmann und Maler.

Der Unterricht fand damals nur in drei Räumen statt. Die Ausbildung dauerte insgesamt 35 Wochen, es waren 12 Wochenstunden. Die praktische Ausbildung des Lehrlings erfolgte beim Meister, die theoretische – im Schulgebäude. Die damaligen Lebensumstände hatten einen großen Einfluss auf die Berufsausbildung.

Die Schule musste 1939 laut einer Entscheidung der deutschen Besatzungsmacht mit dem Unterrichten aufhören. In der gefährlichen Zeit wurde deswegen nachts geheim in einem Gebäude in der Cmentarna Straße unterrichtet. Die tragische Episode ist den Einwohnern von Lubartów lange in Erinnerung geblieben.

Die Besatzer forderten 30 Schüler für die Zwangsarbeit in Deutschland zu stellen. Die schnelle Reaktion der Lehrer, die die Schülerlisten absichtlich gefälscht hatten, hat das Leben der Lehrlinge gerettet. Die Deutschen konnten keinen einzigen Schüler aufgreifen, der auf der Liste stand.

Nach der Kriegszeit hatte die Schule mit vielen anderen Problemen - außer fehlenden Unterrichtsräumen - zu kämpfen. 1957 wurde die Baugewerbeschule eingerichtet.

In den 60er Jahren hatte die Schule schon zusätzliche Räume und eine Schulwerkstatt zur Verfügung. Der Beschluss für den Bau eines neuen Schulgebäudes wurde anschließend gefasst und der Grundstein für die Schule „zum Gedenken an den Ruhm der wehrhaften polnischen Volksarmee” gelegt. Die Armee hat den Bau finanziert. Erst im Jahre 1965 zog die Schule in das heutige Gebäude in der 1-Maj-Straße 82 ein. Der Neubau war später lange Zeit als SRB bekannt (Elementarschule für Bauwesen und Bautechnik).

Im Bereich des Bauwesens hatte die SRB einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Stadt Lubartów und ihrer Region. Viele Fachleute haben hier ihre Ausbildung gemacht.

Die Bezeichnung  SRB ist bis heute vielen Einwohnern bekannt, obwohl die Schule schon seit dem Jahr 2000 einen anderen Namen trägt. Erst seit 1972 wurde die Schule zum „Zentrum der Berufsschulen Nummer 1“, später seit dem 1. September 2000 wird sie als „Regionales Zentrum für berufliche Bildung“ bezeichnet (RCEZ).

Im Jahre 2002 hat der langjährige Schulleiter Andrzej Rycerz die Schule verlassen. Diese wichtige Funktion übernahm Fryderyk Puła.

2004 wurden das Schulgebäude und die Sporthalle renoviert und bekamen ein modernes Aussehen. Heutzutage verfügt die Schule über viele Fachräume mit Multimedia-Anwendungsmöglichkeiten, zwei Turnhallen, vernetzte Computerräume und eine Bücherei zur Ausleihe von Büchern für Schüler und Lehrer. Die Klassenräume und die Turnhallen werden systematisch neu eingerichtet und modern ausgestattet - modernste Informationstechnologie zur Förderung der soliden Fachkenntnisse der Schüler wird im schulischen Alltag eingesetzt.

Die technische Oberschule RCEZ bietet jungen Menschen die Möglichkeit, einen höheren Bildungsabschluss zu erreichen – der Abschluss ist die Hochschulreife in vier Jahren. Die Schule erfüllt eine Brückenfunktion zwischen beruflicher und allgemeiner Bildung. Die RCEZ ist die älteste Einrichtung dieser Art in Lubartów – am 27.11. 2007 wurde das 80jährige Jubiläum gefeiert - ein Jahr danach wurde auch die neue Schulfahne eingeweiht.  Im Jahre 2010 übernahm Grzegorz Danił die Funktion des Schulleiters, 2011 wurde Hanna Borzęcka Schulleiterin und führt die Schule bis zum heutigen Tag. Ihre Stellvertreter sind Grzegorz Danił, Elżbieta Rola und Zbigniew Zarzycki.

Die RCEZ entwickelt ihre Bildungsziele mit einem wachen Auge für lokale und globale Herausforderungen auf dem Arbeitsmarkt. Sozialwirksam und lernfördernd vermittelt sie die Grundlagen zur erfolgreichen Berufsausbildung. In allen Jahrgängen werden Schlüsselqualifikationen für Lebenserfolg unterrichtet. Entsprechend den neuesten Marktbedürfnissen werden neue Bildungsprofile eingeführt. Das neu entstandene Lyzeum (4 Semester) bietet auch den begabten Berufsschülern die Möglichkeit zu weiterer Bildung an. Das Schulkonzept von RCEZ charakterisieren Tradition und Fortschritt.

Das computerunterstützte Lernen erfolgt in folgenden Klassentypen mit den Schwerpunktfächern:

Technische Oberschule (4 Jahre, Abschluss: Abitur)

TB – Bautechnik

TE – Elektronik (Geräte und Systeme)

TH – Handel und Verkauf

TM – Mechanik (Maschinenbau)

Tek – Ökonomie

Berufsschule (2 oder 3 Jahre, Abschluss: Beruf): Friseur, Bäcker, Konditor, Maurer, Ausbaufacharbeiter (Schwerpunkte: Zimmerarbeiten) – Fliesenleger, Fahrzeuglackierer, Maler, Kraftfahrzeugservicemechaniker, Verkäufer.

 

Aktualizacja: Emilia Dybała-Kozak